Wartungskosten

HeizungstechnikDie periodische Wartung der Heizungsanlage gehört nach dem §10 Abs. 3 der Energieeinsparverordnung (EnEV) zu den Pflichten des Betreibers von Heizungs- und Warmwasseranlagen. Wird diese regelmäßige Heizungsüberprüfung vernachlässigt droht die vollständige Haftung für verbundene und verursachte Kosten und Schäden. D.h. unter anderem auch, dass Garantieansprüche an den Heizkesseln nur bei Einhaltung der Vorschriften geltend gemacht werden können.


 

Wartungskosten im Einzelnen

 

eine Wartung der Ölheizanlage kostet zwischen 90 EUR bis 125 EUR, zuzüglich der MwSt. für die Grundleistung
die Kosten für die Wartung einer Gasheizanlage liegen zwischen 80 EUR und 110 EUR
auch die Wartung einer Solarheizung sollte jährlich durch geführt werden und beträgt zwischen 50 EUR und 100 EUR
bei Pelletheizungen, wie auch bei Holzheizungen, belaufen sich die Wartungskosten auf etwa 230 EUR im Jahr, zudem kostet das Freihalten der Abgaswege durch den Schonsteinfeger jährlich ca. 120 EUR
der Flüssigkreislauf einer Wärmepumpe sollte einmal im Jahr kontrolliert werden, diese Überprüfung kostet etwa 50 EUR

 

Zu den Wartungskosten hinzu kommen Fahrtkosten sowie Kosten für eventuell erforderliche Ersatzteile.

 

 

Effekte einer unzureichenden Wartung


Während des Betriebs eines Heizkessels lagen sich Rußpartikel ab. Diese können eine isolierende Wirkung haben und hemmen daher möglicherweise die Wärmeabgabe an das Heizungswasser. Daher kann der Brennstoffverbrauch um bis zu sieben Prozent steigen. Zudem kann ein Herabsenken des Wirkungsgrades eine zusätzliche negative Auswirkung von Rußablagerungen sein.
 

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Heizungswartung und die EnEV


Als Schutz vor zusätzlichen Kosten sollte daher mindestens einmal im Jahr eine Wartung der Heizungsanlage erfolgen. Der Fachmann prüft dabei die Funktionsfähigkeit und Sicherheit der Heizungsanlage, wie auch die steuerungs- und regeltechnischen Einrichtungen. Zudem werden die Kessel- sowie Wärmetauscherflächen und der Brenner gereinigt. Die Mindestanforderungen an die Wartung müssen der EnEV entnommen werden und richten sich nach der Anlagenart, der aufgebrachten Leistung und dem Brennstoff, der bei der Heizungsanlage zum Einsatz kommt. Ergänzend zu dieser Wartung sollte der Heizungsbesitzer zweimal im Jahr den Wasserdruck der Heizungsanlage überprüfen. Daran können sich eine Entlüftung der Heizkörper und eine Auffüllung der Wasserstände anschließen. Um ein Festsetzen im Heizungssystem zu vermeiden sollte des Weiteren die Heizung aller ein bis zwei Monate kurz in Betrieb genommen werden.

WartungskostenVorzüge einer regelmäßigen Wartung


Energie wird gespart und somit die Umwelt geschont
Reduzierung von Schadstoffemissionen
Lebensdauer der Anlage von 15 bis 20 Jahren
Ausfallsicherheit erhöht sich
Sicherung von Garantieansprüchen


Regelmäßige Wartung


Um die Kontinuität der Wartungen zu gewährleisten, empfiehlt es sich einen Wartungsvertrag mit einer Fachfirma abzuschließen. Die Arbeitsergebnisse der Sichtung und Pfleger der Heizungsanlage werden auf einem Protokoll festgehalten und gelten als Grundlage für etwaige Ansprüche, Reklamationen oder Wartungsfehler.
Eine professionelle Wartung der Anlage sollte nicht mit einer Inspektion verwechselt werden. Diese dient nämlich nur dazu, eine leichte Reinigung sowie Messung der Ausgabewerte durchzuführen.


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