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Dämmplatten – von der simplen Holzfaser zum High Tech Produkt

DämmplattenBehagliche Wärme in den eigenen vier Wänden erfordern eine Wärmequelle und, was nicht weniger wichtiger ist, eine gute Wärmeisolierung. In einem Baumarkt wie Obi, Hagebaumarkt, Bauhaus, Hornbach und Toom stapeln sich tonnenweise Dämmplatten verschiedener Hersteller und Materialien in unterschiedlicher Stärke und für unterschiedliche Verwendungszwecke, zum Beispiel Dämmplatten innen und Dämmplatten außen, Dämmplatten Wand, Boden und Decke und Dämmplatten selbstklebend. Das große Angebot kann bei fehlender Erfahrung leicht Verwirrung stiften. Ein Dämmplatten Test vermittelt das nötige Wissen und hilft bei der Suche nach Platten zur Dämmung von Wand und Dachboden.

Dämmplatte Test 2021

Was darf man unter einem Dämmstoff verstehen?

DämmplattenMit dem Verbau von Dämmplatten an Gebäuden werden verschiedene Ziele verfolgt. Sparsam soll der Heizbetrieb werden ist der vermutlich primäre Gedanke der meisten Eigenheimbesitzer. Mit Dämmplatten außen an der Fassade kann man Gebäude aber auch akustisch isolieren. In manchen Fällen werden beide Ziele verfolgt, die thermische und die akustische Isolierung. Das ist dann der Fall, wenn das Wohngebäude starkem Lärm ausgesetzt ist, zum Beispiel in der Nähe einer stark befahrenen Straße und das Gebäude schnell auskühlt.

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Manche Dämmplatten außen dienen ausschließlich der thermischen Isolierung und manche Dämmplatten Wand der akustischen. Industrie und Handel bieten auch Dämmungsplatten, die sowohl akustisch als auch thermisch isolieren. Für Bauherren ist die Wahl der passenden Dämmplatten nicht immer einfach, alleine schon wegen der Kosten. Zum Teil werden die Kosten durch Bund und Länder erstattet, zum Beispiel im Rahmen der KfW-Förderung. Ein Dämmplatten Test und die Erfahrungen anderer Käufer helfen bei der Suche nach den passenden Dämmplatten für jeden Einsatzbereich.

Dämmplatten einst und jetzt – ein paar Eckdaten zur geschichtlichen Entwicklung

Die Gebäudeisolierung hat einen hohen politischen und wirtschaftlichen Stellenwert. Erkennbar ist er an der bereits erwähnten KfW-Förderung. Die Gründe dafür sind unterschiedlich. Sparen von Heizkosten ist für Eigenheimbesitzer wichtig, die aber auch immer mehr Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz legen. Die Reduzierung von der Abhängigkeit importierter Energie hat wiederum politische Gründe. Für die Hausisolierung können Hausbesitzer aus verschiedenen Dämmmaterialien wählen, zum Beispiel

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  • Dämmung Styropor
  • Mineralwolle mit Alu beschichtet
  • Dämmplatten 20mm
  • Dämmplatten 40mm
  • Dämmplatten 80mm
  • Dämmplatten 100 mm
  • Dämmplatten innen
  • Dämmplatten außen
  • Dämmplatten Wand und Boden
  • Dämmplatten selbstklebend

Platten zur Dämmung von Fundament, Fassade und Dachboden werden heute industriell hergestellt. Das war aber nicht immer so, wie ein kurzer Überblick über die Geschichte der Wärmedämmung zeigt.

Auch unsere Urahnen machten es sich gemütlich …

Der Wunsch nach einem gemütlichen Eigenheim ist älter, als man denken möchte. Wissenschaftlich belegt reicht die Dämmung von Hütten bis in der Bronzezeit vor ungefähr 3400 Jahren zurück. Damals standen selbstverständlich noch keine modernen Platten zum Dämmen zur Verfügung. Anstatt einer Isolierung aus Steinwolle an der Außenwand wurden Heu und Stroh verwendet, das sie auf Wände und Dach montierten um ein zu schnelles Auskühlen der Hütte zu vermeiden. Lange Zeit standen ausschließlich natürliche Materialien wie Stroh, Heut und Holz zur Wärmedämmung zur Verfügung.

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Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden erste industriell hergestellte Platten zur Dämmung der Häuser hergestellt. Als Rohmaterial diente Kork, der verarbeitet wurde und in Form von Dämmungsplatten auf die Fassade oder eine Innenwand aufgebracht wurde. Anfang des 20. Jahrhunderts kamen die ersten mineralischen Dämmstoffe auf den Markt. Den Beginn machte Glaswolle, danach kam die Wärmeisolierung aus Steinwolle. Mit der Entwicklung von Produkten aus Erdöl kamen erste synthetische Platten zum Dämmen auf den Markt, darunter die von BASF entwickelte Dämmung Styropor, heute besser bekannt als ESP Dämmungsplatten.

Im Baumarkt und im Online Shop finden sie alle Arten von Platten zum Dämmen von Wänden aus Ziegel und Beton. Die Rohstoffe, aus denen sie hergestellt werden haben unterschiedliche Eigenschaften. Testberichte zeigen die Eigenschaften der Platten zum Dämmen. Dämmplatten Testsieger gibt es daher in verschiedenen Kategorien. Ein Dämmplatten Vergleich zeigt die Vor- und Nachteile von Dämmplatten aus den verschiedenen Rohstoffen.

Pro und Contra

Jeder Rohstoff hat spezifische Eigenschaften. Eine Wärmeisolierung aus Steinwolle hat daher andere Eigenschaften als Dämmungsplatten aus ESP. Die besten Dämmplatten an sich gibt es daher nicht, vielmehr gibt es den Dämmplatten Testsieger einer jeden Kategorie. Es muss aber kein Dämmplatten Testsieger sein, auch gute Dämmplatten lohnen sich, zumal sie oft mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen. Folgende Übersicht zeigt die Nach- und Vorteile der verschiedenen Rohstoffe.

Mineralische Dämmplatten (z.B. Steinwolle) Natürliche Dämmplatten (z.B. Holzfaser) Synthetische Dämmplatten (z.B. ESP)
  • Feuerfest
  • Gute Wärme- und Schallisolierung
  • Diffusionsoffen
  • Gesundheitlich unbedenklich
  • Grundsätzlich leicht zu recyceln
  • Für innen und außen geeignet
  • Schimmel- und Wasser resistent
  • Hoher Energieaufwand bei Herstellung
  • Nachwachsender Rohstoff
  • Atmungsaktiv
  • Diffusionsoffen
  • Gute Wärme- und Schallisolierung
  • Ideal für Innenausbau
  • Für außen ungeeignet
  • Enthalten Bindemittel
  • Brennbar
  • Billig
  • Einfach herzustellen
  • In unterschiedlicher Stärke verfügbar, z.B.
    • Dämmplatten 20mm
    • Dämmplatten 40mm
    • Dämmplatten 80mm
    • Dämmplatten 100 mm
  • Für innen und außen geeignet
  • Auch als Wanddekor geeignet
  • Einfach zu verarbeiten
  • Nicht recycelbar
  • Überwiegend thermische Entsorgung
  • Schmilzt leicht
  • Brennbar
  • Kaum Schallschutz

Die nachträgliche Hausisolierung

Während bei einem Neubau die Dämmung des Gebäudes in die Planung einbezogen wird, kann der nachträgliche Einbau einer effizienten Dämmung eine Herausforderung darstellen. Um einen hohen energetischen Standard zu erreichen, reichen

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  • Dämmplatten 20mm und
  • Dämmplatten 40mm

nicht immer aus. Dämmplatten 80mm, Dämmplatten 100mm und Dämmplatten mit größerer Stärke sind bei der energetischen Sanierung bestehender Bauwerke keine Seltenheit.

Damit keine Nutzfläche verloren geht, werden die Platten zur Dämmung in der Regel an der Fassade angebracht. Dämmplatten für die Außenwand haben gegenüber Dämmplatten innen den Vorteil, dass an der technischen Infrastruktur keine Änderungen vorgenommen werden müssen, wie zum Beispiel Heizkörper und Steckdosen versetzen.

Anders ist es beim Dachausbau. Hier können energetische Maßnahmen nicht im Außenbereich vorgenommen werden, sondern ausschließlich innen. Wegen den bautechnischen Voraussetzungen wird oft mineralische Dämmwolle verwendet, die gute Dämmeigenschaften besitzt, biegsam und feuersicher ist. Allerdings ist mineralische Dämmwolle diffusionsoffen und lässt Feuchtigkeit durchdringen. Um die dahinterliegende Holzkonstruktion des Dachbodens vor Feuchtigkeit zu schützen, werden Holzkonstruktion und Dämmwolle mit einer Dampfsperre versiegelt.

Für eine bestmögliche energetische Effizienz werden ältere Bauwerke nicht nur mit Dämmplatten Wand saniert, sondern es wird mitunter auch eine neue Heizung eingebaut. Oft ist es eine alte Öl-Heizung, die neuen Heiztechniken wie zum Beispiel einer Wärmepumpe oder einer Pellets-Heizung mit Brennwertkessel weichen muss.

Ob das Anbringen von Platten zur Dämmung wirtschaftlich ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu zählen energetische Faktor vor und nach der Sanierung, das Gesamtkonzept aus Hausisolierung und Heizungssystem sowie die Art der verwendeten Platten zum Dämmen.

Alles aus einer Hand oder DIY?

Wer für eine energetische Maßnahme sein Haus mit Dämmplatten isolieren möchte, kann sich von einem Unternehmen ein Konzept erstellen lassen, auf Wunsch auch mit einer neuen Zentralheizung. Allerdings ist diese Variante teuer, auch bei Nutzung der KfW-Förderung. Dämmplatten kaufen und den Außenbereich sowie den Dachboden selbst thermisch isolieren kostet weniger. Welche Art von Dämmmaterial die richtige Wahl für die Isolierung des Hauses sind, zeigt ein Dämmplatten Vergleich.

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Dämmplatten kaufen

Wie so oft ist es die Kombination aus verschiedenen Dämmstoffen, mit der eine gute Lösung gefunden wird. Leicht zu verarbeiten sind ESP Platten, die besonders bei DIY-Handwerkern beliebt sind. Neben dem geringen Eigengewicht sind ESP Platten auch besonders preiswert, was auch für die Werkzeuge und Kleber gilt, die zum Bearbeiten und Verlegen benötigt werden.

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Mit einem Dämmplatten Test finden Sie viele gute Dämmplatten. Ist die Entscheidung gefallen, sucht man nach dem kleinsten Preis. Ein Einkauf im Baumarkt ist eine Option. Allerdings ist das Angebot vermutlich nirgendwo so groß wie im Internet. Außerdem kann man mit einem Preisvergleich günstig kaufen, indem man die Preise aus einem Online Shop einfach mit denen der Konkurrenz vergleicht.

Tipp: Beim Preisvergleich sollte man aber auch die Kosten für den Versand berücksichtigen. Hilfreich ist es auch, sich eine Einkaufsliste zurechtzulegen. Damit geht man sicher, dass man beim Einkauf im Online Shop kein Werkzeug oder vielleicht den Kleber zu kaufen vergisst.

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