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Heizkostenverteiler – verbrauchsgenaue Ermittlung der Heizkosten

HeizkostenverteilerFür das Erfassen des genauen Energieverbrauchs der Heizung kommen Wärmezähler und Heizkostenverteiler zum Einsatz. Die Funktionsweise unterscheidet sich je nach Typ; während bei einem Heizkostenverteiler mit Röhrchen mit einem Verdunstungsprinzip arbeiten, verfügen elektronische Heizkostenverteiler über ein Rechenwerk, wodurch sich der Verbrauch auf einer digitalen Anzeige ablesen lässt. Wer einen Heizkostenverteiler nachrüsten möchte, kann ein zusätzliches Funkmodul einbauen. In einer Mietwohnung sind Wärmezähler und Heizkostenverteiler Pflicht, um die Heizkosten für jeden Mieter verbrauchsgerecht zu berechnen. Erfahren Sie nun mehr über Heizkostenverteiler im Allgemeinen, wie sich die Typen voneinander unterscheiden und aufrüsten lassen und wo Sie günstig Heizkostenverteiler kaufen können.

Heizkostenverteiler Test 2022

Wie funktionieren Heizkostenverteiler mit Verdunster?

Heizkostenverteiler Heizkostenverteiler mit Verdunster werden mit einem Röhrchen aus Glas ausgestattet. In diesem Glasröhrchen befindet sich eine Flüssigkeit, die bei steigender Wärme beim Heizen verdunstet. Für die Heizkostenabrechnung am Ende des Jahres wird der Messpegel an der Skala abgelesen, das Röhrchen entfernt und durch ein neues ersetzt.

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Heizkostenverteiler mit Verdunster konnten Sie bis vor einigen Jahren sehr günstig kaufen, werden laut einem Heizkosten-Verteiler-Test jedoch heute kaum noch angeboten, da sie als relativ ungenau gelten. Zudem erlauben Sie keine Vergleiche zwischen dem aktuellen Messwert und dem des letzten Jahres.

Lediglich die Röhrchen für den Austausch am Ende des Jahres sind bei einigen Internetanbietern noch verfügbar, doch selbst toom, OBI oder Bauhaus hat Heizkostenverteiler mit Verdunster längst aus dem Angebot entfernt.

Wer einen Heizkostenverteiler privat in seinen eigenen vier Wänden einbauen möchte, um grobe Messwerte für einzelne Heizkörper zu ermitteln, kann jedoch durchaus auf einen der Heizkostenverteiler-Testsieger mit Verdunster zurückgreifen. Mieten Sie eine Wohnung, gilt ein elektronischer Heizkostenverteiler laut Empfehlung von Experten als deutlich zuverlässiger und kann von Ihnen als Mieter oder Mieterin sogar selbst abgelesen werden. Laut Gesetz wurde bis Ende 2013 sogar ein Austausch der Geräte vorgeschrieben, wenn die Heizkostenverteiler vor dem 1.7.1981 genutzt wurden.

Hinweis: Mit Alufolie oder Ähnlichem einen Heizkostenverteiler zu manipulieren, um Energiekosten zu sparen, kann schwerwiegende Konsequenzen von einer Kündigung des Mietverhältnisses bis hin zu einer strafrechtlichen Verfolgung aufgrund von Betruges nach sich ziehen und ist daher dringend zu unterlassen.

Wie funktionieren elektronische Heizkostenverteiler?

Wird der Heizkostenverteiler elektronisch betrieben, enthält er ein Rechenwerk. Hierfür werden Batterien benötigt, wobei der Stromverbrauch der meisten Geräte aus einem Heizkosten-Verteiler-Test sehr gering ausfällt und die Batterien nur im Abstand von mehreren Jahren ausgetauscht werden müssen. Ausgestattet ist ein elektronischer Heizkostenverteiler zudem üblicherweise mit zwei Fühlern: Ein Fühler ermittelt die Temperatur im Raum und ein Fühler die Temperatur des Heizkörpers. Die eigentliche Funktion des Rechenwerks besteht daher in der Berechnung der Differenz dieser beiden Werte.

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Wer einen solchen Heizkostenverteiler ablesen möchte, muss lediglich die Zahlen auf der digitalen Anzeige ablesen. In der Regel wird das Messgerät nach dem Ablesen auf Null gestellt und der letzte Wert bleibt für einen Vergleich des Heizkostenverbrauchs per Knopfdruck für den Mieter verfügbar. In einem Heizkostenverteiler-Vergleich boten einige Hersteller zudem Heizkostenverteiler an, die im Abstand von nur wenigen Wochen regelmäßig den Verbrauchswert ermitteln. Vorteile ergeben sich laut Erfahrungen bei diesen Geräten vor allem während der Heizperiode im Herbst und Winter, da mehrere Vergleiche und damit Verbrauchsanpassungen und Einsparungen von Kosten möglich sind.

Hinweis: Selbst, wenn der Vermieter oder eine Heizungsfirma den Verbrauch für die Heizkostenabrechnung am Ende des Jahres abliest, sollten Sie Ihre Heizkostenverteiler dennoch selbst richtig ablesen und die ermittelten Werte überprüfen.

Zusatzfunktionen von Heizkostenverteilern: Thermostat, Fernfühler und Funkmodul

Heizkostenverteiler-Elektronisch gelten heute als Standardmodell für die Ermittlung des Energieverbrauchs. Die Geräte werden zumeist mit weiteren Funktionen ausgestattet, die dabei helfen, Energiekosten zu sparen oder das Ablesen der Messwerte erleichtern. Drei dieser Zusatzfunktionen werden Ihnen in der nachstehenden Tabelle näher erläutert:

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Zusatzfunktion Erläuterung
Heizkostenverteiler mit Thermostat Laut der Energiesparverordnung sollte jede Heizung mit einem Thermostatventil ausgestattet sein. Ein solches Ventil sorgt für eine Anpassung der Raumtemperatur bei schwankenden Temperaturen, ohne selbst den Heizkörper ständig hoch- oder runterstellen zu müssen. Zudem lassen sich Einstellungen für die Raumtemperatur zu bestimmten Uhrzeiten vornehmen. In einem Heizkosten-Verteiler-Test sind die Einsparungen von Energie und den damit verbundenen Kosten immens, weshalb Sie Ihren Heizkostenverteiler unbedingt wechseln sollten, sofern kein Thermostatventil vorhanden ist.
Heizkostenverteiler mit Fernfühler Laut vieler Testberichte werden Heizkostenverteiler mit einem Fernfühler vor allem dann verwendet, wenn der Heizkörper schlecht erreichbar ist. Dies gilt für Heizkörper, vor denen sich Möbel befinden genauso wie für Heizkörper in schwer erreichbaren Ecken oder Nischen. Die Heizkostenverteiler-Montage ist hierbei etwas schwieriger, das Ablesen wird jedoch maßgeblich vereinfacht.
Heizkostenverteiler mit Funk Funk-Heizkostenverteiler ermöglichen ein Übermitteln der Messwerte direkt an den Vermieter oder das jeweilige Unternehmen, welches für die Abrechnung zuständig ist. Ein Ablesetermin am Ende des Jahres entfällt mit einem Heizkostenverteiler mit Funk und bei einem Auszug ist der Aufwand bei der Übergabe geringer. Wird heute ein neues Gerät an einen Heizkörper verbracht, gilt ein Funk-Heizkostenverteiler als gesetzlich verpflichtend. Altgeräte ohne Funkmodul dürfen allerdings noch weiter betrieben werden.

Vor- und Nachteile von Heizkostenverteilern

  • genaue Ermittlung des Energieverbrauchs
  • selbst elektronische Geräte mit Funkmodul sind im Preisvergleich für wenig Geld erhältlich
  • einfache Montage
  • können zumeist über viele Jahre genutzt werden
  • elektronische Heizkostenverteiler ermöglichen einen Vergleich der Verbrauchswerte
  • hohe Energieeinsparungen durch verbaute Thermostatventile möglich
  • bei Geräten mit Funkmodul entfällt der jährliche Ablesetermin
  • Geräte mit Verdunstungsprinzip gelten als sehr ungenau
  • einige neue Heizkostenverteiler mit Funktechnik können datenschutzrechtliche Probleme verursachen ? vorherige Informationen beim Hersteller einholen

Preise und Hersteller guter Heizkostenverteiler

Für einen Heizkostenverteiler müssen Sie keinesfalls horrende Summen ausgeben. Im Baumarkt (z.B. Hornbach, Hagebaumarkt) oder einem speziell auf Heiztechnik und Energieverbrauch ausgerichtetem Online-Shop erhalten Sie ein solides Gerät bereits für zwischen fünf und zehn Euro. Heizkostenverteiler kaufen können Sie zudem im Set von bis zu zehn Geräten. Per Versand überschreiten die Kosten für ein einzelnes Gerät nur selten die genannte Preisklasse. Etwas teurer sind Heizkostenverteiler-Testsieger von Marktführern wie Ista, Techem oder Qundis sowie Geräte, die für ein Smart Home optimiert wurden. Die Preisspanne für ein Einzelmessgerät liegt hierbei laut einem Heizkostenverteiler-Vergleich zwischen 20 und 60 Euro.

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Als Hersteller von guten Heizkostenverteilern gelten laut Rezensionen von Kunden und Energieexperten unter anderem:

  • Heizkostenverteiler Ista
  • Heizkostenverteiler Techem
  • Heizkostenverteiler AWOW
  • Heizkostenverteiler Qundis
  • Heizkostenverteiler Thermomess
  • Heizkostenverteiler Kundo
  • Heizkostenverteiler Engelmann
  • Heizkostenverteiler B&O Ratoma

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