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Heizungszähler – berechnet den individuellen Verbrauch

Heizungszähler Laut der aktuellen Heizkostenverordnung muss der Heizungsverbrauch individuell berechnet werden. Daraus ergibt sich für jeden Vermieter die Pflicht, einen Heizungszähler zu installieren. Nur so lässt sich der individuelle Verbrauch sicher feststellen. Welche weiteren Vorschriften beachtet werden müssen und wie oder wer den Heizungszähler abliest, verraten wir Ihnen in diesem Artikel. Zusätzlich verraten wir Ihnen, welche verschiedenen Heizkostenverteiler es gibt und wo Sie diese kaufen können. Ergänzend zeigen wir, mit welchen Kosten Sie in Bezug auf die Heizungszähler rechnen müssen.

Heizungszähler Test 2022

Warum werden Heizungszähler benötigt?

Heizungszähler Die aktuelle Heizkostenverordnung besagt, dass 50 bis 70 Prozent der Heizkosten nach dem individuellen Verbrauch des Mieters abgerechnet werden müssen.

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Um jedoch den Verbrauch festzustellen, werden Heizungszähler benötigt, die ebenfalls unter dem Begriff Heizkostenverteiler bekannt sind.

Hierbei handelt es sich um kleine Geräte, die an den Heizkörper installiert werden. Derzeit gibt es folgende Varianten:

Heizungszähler Funktionsweise
Röhrchen Diese Modelle waren früher sehr beliebt: Es handelt sich um Röhrchen, die mit einer langsam verdunsteten Flüssigkeit befüllt werden. Der Verbrauch wird über die verdunstete Menge festgestellt.
Elektronische Heizungszähler Bei diesen Varianten handelt es sich um moderne Geräte, die per Temperaturfühler den Verbrauch berechnen. Dank Display können diese Geräte einfach abgelesen werden.
Neue elektronische Heizungszähler Neue elektronische Heizungszähler funktionieren ebenfalls über Temperaturfühler und besitzen ein Display. Sie arbeiten per Funktechnik, sodass ein Messdienstleister nicht mehr persönlich erscheinen muss. Bezüglich der Funktion gibt es einen weiteren Unterschied: Neue Heizungszähler messen die Raumtemperatur und die Temperatur am Heizkörper. Das geschieht über Fühler.
Fußbodenheizung Ein Heizungszähler für die Fußbodenheizung misst beim Heizen die Temperaturdifferenz zwischen Vor- und Rücklauf. Hieraus wird der Verbrauch berechnet.

Tipp: Um das richtige Messgerät zu finden, empfehlen wir Ihnen einen persönlichen Heizungszähler Test . Um Ihren Favoriten zu finden, können Sie verschiedene Heizungszähler in einen Vergleich setzen. Unabhängige und öffentliche Testberichte helfen Ihnen hierbei.

Wie lassen sich Heizungszähler ablesen?

Um den Verbrauch der einzelnen Mieter zu berechnen, müssen Sie Heizungszähler richtig ablesen. Bei den neuen elektronischen Varianten funktioniert dies relativ einfach: Das Display zeigt verschiedene Werte an, unter anderem den aktuellen Verbrauchswert und den zuletzt abgelesenen Verbrauchswert. Zugleich wird der anvisierte Stichtag zum Ablesen gezeigt. So wird die Heizung zum richtigen Zeitpunkt abgelesen und Sie können den Verbrauch problemlos berechnen.

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Die alten Röhrchen können nur von einem Fachmann abgelesen werden. Hierzu muss die Versiegelung entfernt werden und die Röhrchen mit der Flüssigkeit werden ausgewechselt.

Viele Vermieter entscheiden sich dazu, die Heizungszähler von einem Messdienstleister ablesen zu lassen. Hierdurch entstehen weitere Kosten, die auf die Heizkostenabrechnung aufgeschlagen werden dürfen.

Heizungszähler nachrüsten – so einfach funktioniert es

Es gibt viele Gründe, Heizkörper mit einem Heizungszähler nachrüsten zu wollen:

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  • Sie funktionieren Ihre Wohnung in eine Mietwohnung um
  • Sie möchten die alten Heizkörper durch neue, moderne Funk-Heizungszähler austauschen
  • Sie haben modernisiert und benötigen nun einen Heizungszähler für die Fußbodenheizung

Ein eigener Heizungszähler Test lohnt sich im Übrigen auch deshalb, da er über anfallende Kosten informiert. So haben Sie die Chance, die Heizungszähler zu kaufen oder zu mieten. In beiden Fällen haben Sie in der Regel per Gesetz das Recht, die Kosten auf die Mieter umzuwälzen.

Sollten Sie die Heizkörper mieten, so übernimmt der Messdienstleister zugleich die fachgerechte Montage. Allerdings kann das Unternehmen die Heizkostenverteiler auch gegen eine geringe Gebühr montieren, wenn Sie Heizkostenzähler selber kaufen. Alternativ hierzu können Sie die Zähler selbst montieren, wenn Sie entsprechende Fähigkeiten besitzen:

Zuerst wird die Grundplatte des Heizungszählers an die Heizung montiert. Anschließend wird der eigentliche Zähler eingesetzt und verplombt.

Heizungszähler manipulieren – funktioniert das?

Die gute Nachricht lautet, dass sich neue elektronische Heizungszähler nicht austricksen lassen. Würde versucht werden, die Heizungszähler zu manipulieren, geht eine Meldung über die Software an den zuständigen Messdienstleister. Zugleich verhindert eine Plombe, dass das Gerät geöffnet wird.

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Ein Manipulieren wird zudem dadurch verhindert, indem Heizungszähler alle fünf Jahre überprüft und notfalls nachgeeicht werden müssen. Auf diese Weise wird ein Heizungszähler entdeckt, der kaputt ist. Dieser kann umgehend ausgetauscht werden.

Welches Gerät kann der eigene Heizungszähler Testsieger werden?

Die meisten bezeichnen Funk-Heizungszähler als Testsieger. Dieser hat den Vorteil, dass der Messdienstleister die Wohnungen nicht mehr betreten muss. Das lästige Vereinbaren von Terminen, die womöglich verschoben werden müssen, entfällt bei diesen Modellen.

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Trotz dieser Vorteile müssen Sie bedenken, dass es zu höheren Kosten kommt, wenn Sie elektronische Funk-Heizungszähler kaufen möchten. Diese können Sie über eine Mieterhöhung umwälzen, falls es sich nicht um einen Erstbezug handelt. Im Falle eines Erstbezugs gilt der Heizkostenverteiler als Erst-Ausstattung und zählt somit zur Ausstattung der Wohnung. Bei einer bestehenden Wohnung wird angenommen, dass ein Heizungszähler das Sparen von Heizkosten begünstigt. Deshalb dürfen die Kosten umgelegt werden.

Den eigenen Heizungszähler Testsieger finden Sie, wenn Sie alle Vor- und Nachteile der verschiedenen Geräte miteinander vergleichen.

Welche Anbieter von Heizungszählern gibt es?

Damit Ihr Heizungszähler Test erfolgreich wird und Sie einen professionellen Heizungszähler Vergleich vornehmen können, sollten Sie zusätzlich die Hersteller beachten:

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  • Zaehlershop
  • Qundis
  • techem
  • ista
  • Metrona/Brunata
  • Kalo
  • Allmess
  • Engelmann

Vorgenannte Heizungszähler Hersteller bieten in der Regel auch Funk-Geräte an. Ferner ist es bei den meisten möglich, einen Vertrag über das Erstellen der notwendigen Heizkostenabrechnungen abzuschließen.

Welche Vor- und Nachteile hat ein Heizungszähler?

Vermieter müssen im Endeffekt einen Heizungszähler installieren, um den individuellen Verbrauch feststellen zu können. Zusätzliche Vor- und Nachteile lauten:

  • wenn Sie Heizungszähler kaufen statt mieten, könnten Sie auf Dauer sparen
  • Vermieter erfüllen damit ihre gesetzliche Pflicht
  • Heizungszähler ermitteln zuverlässig den Verbrauch und können nicht manipuliert werden
  • eventuell können die Kosten auf die Mieter umgewälzt werden
  • moderne Heizungszähler können Sie selbst ablesen
  • das Ablesen durch einen Messdienstleister führt zu weiteren Kosten

Wo können Sie Heizungszähler kaufen?

Heizungszähler finden Sie nicht in einem Baumarkt wie Obi, Bauhaus, Hornbach, Toom oder Hagebaumarkt. Stattdessen wenden Sie sich entweder direkt an einen Messdienstleister oder Sie suchen in einem Online-Shop. Ein Online-Shop bietet hierbei weitere Vorteile: Die veröffentlichten Rezensionen enthalten immer eine Empfehlung oder Erfahrungen der Käufer. Diese helfen Ihnen bei der eigenen Entscheidung weiter.

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Tipp: Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass Sie Heizungszähler günstig kaufen können. Hierzu empfehlen wir Ihnen, einen Preisvergleich durchzuführen, der auch die Kosten für den Versand enthält. So erhalten Sie günstige Preise und helfen Ihren Vermietern beim Sparen. Um das zu erreichen, sollten Sie immer jedes Angebot in Ihren Heizungszähler Test einbeziehen.

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