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Wärmemengenzähler – Montage, Bauarten und drahtlose Verbindungsmöglichkeiten

Wärmemengenzähler Auf einen Wärmemengenzähler für die Heizung trifft man in jedem Mehrfamilienhaus. Mit Hilfe von Fühlern und Sensoren ermitteln die Geräte detailliert den Verbrauch der Energiemenge für das Heizen und die Warmwasseraufbereitung. Nicht laut Gesetz vorgeschrieben, aber als Empfehlung gilt die Installation des Messgerätes zudem, wenn Sie über eine Fußbodenheizung oder eine Solaranlage verfügen. Unterschieden werden Wärmemengenzähler zum einen durch ihre Bauart und zum anderen durch die drahtlose Übertragung der ermittelten Daten via WLAN- oder Funktechnik. Wer seinen Wärmemengenzähler selbst anbringen möchte, erhält im Baumarkt oder Online-Shop einen Einbausatz mit genauer Montageanleitung. Erfahren Sie nun mehr über Wärmemengenzähler für Heizkörper, worin sich die Messgeräte der bekanntesten Hersteller unterscheiden und wo Sie günstig Wärmemengenzähler kaufen können.

Wärmemengenzähler Test 2022

Wo und wie wird ein Wärmemengenzähler für die Heizung montiert?

Wärmemengenzähler Im Gegensatz zu Heizkostenverteilern, die direkt am Heizkörper die Temperaturdifferenzen ermitteln, werden Wärmemengenzähler zentral im Rohrsystem installiert. In einem Wärmemengenzähler-Test werden die meisten Messgeräte an den Rücklauf integriert, also an den kälteren Strang des Heizsystems.

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Der Einbau erfolgt je nach Hersteller senkrecht oder waagerecht. Mit Hilfe der beiden Fühler, die entweder direkt in das Heizwasser eintauchen oder sich im äußeren Bereich der Rohre befinden, wird die Temperaturdifferenz ermittelt. Zusätzlich verfügen die Geräte über einen Durchflusssensor, welcher sich stets im Inneren des Gerätes befindet, um den Volumenstrom des durchfließenden Wassers zu ermitteln. Alle drei Werte werden an das kleine Rechenwerk weitergeleitet und zeigen sodann den genauen Energieverbrauch an.

Viele moderne Wärmemengenzähler-Testsieger verzichten auf eine klassische Temperaturmessung und setzen stattdessen auf die Ermittlung via Ultraschall. Diese Modelle lassen sich sehr flexibel montieren, da keine Beruhigungsstrecken erforderlich sind und gelten laut Erfahrungen als enorm überlastungssicher und messgenau.

Je nach Marke erhalten Sie ein Wärmemengenzähler-Einbauset in Form eines Kompaktzählers oder in Form eines Verbundzählers. Bei einem Kompaktwärmemengenzähler befinden sich Sensor und Rechenwerk in einem kompakten Gehäuse, weshalb Sie bei der Installation oder dem Austauschen lediglich ein Gehäuse und die Temperaturfühler anbringen müssen. Bei einem Wärmemengenzähler-Set im Verbund, befindet sich der Durchflusssensor in einem separaten Gehäuse. Bei einem solchen Typ ist der Einbau oder das Wechseln mit etwas mehr Aufwand verbunden; in einem Wärmemengenzähler-Test sind die Ermittelten bei beiden Typen jedoch absolut zuverlässig.

Hinweis: Laut der Heizkostenverordnung ist in Mietwohnungen ein Wärmemengenzähler für Warmwasser und Heizung seit dem Jahr 2013 Pflicht, damit Sie als Mieter eine verbrauchsabhängige Abrechnung der Energiekosten erhalten. Laut Mess- und Eichgesetz muss ein Wärmemengenzähler für Heizung und Warmwasser zudem im fünfjährigen Abstand geeicht werden.

Wärmemengenzähler mit Fernauslesung: Modelle mit Funk- oder WLAN-Modul

Sofern Sie sich für einen Wärmemengenzähler mit Funk oder einen Wärmemengenzähler mit WLAN entscheiden, entfällt in der Regel der jährliche Technikertermin zum Ablesen des Gerätes. Insbesondere bei Marktführern wir Techem, ista oder Allmess haben Sie eine große Auswahl bei der Suche nach einem Wärmemengenzähler-Set mit Funkmodul. Näheres zu den Unterschieden zwischen einem WLAN- und einem Funk-Set aus einem Wärmemengenzähler-Vergleich erfahren Sie in der nachstehenden Tabelle:

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Verbindungsmöglichkeit Eigenschaften
Wärmemengenzähler mit Funk Elektronische Wärmemengenzähler sind heute vielfach mit einem Funkmodul ausgestattet, die eine Übertragung der Messwerte direkt zum Hersteller und damit dem Energieanbieter ermöglichen. Ihren Wärmemengenzähler ablesen müssen Sie daher nicht mehr. Darüber hinaus verfügt ein Funk-Set zumeist über einen Speicher, wodurch Sie Zugriff auf die letzten Messwerte haben. Außerhalb der Wärmemengenzähler für die Heizung und Warmwasser bei Hagebaumarkt oder OBI bieten viele führende Hersteller zudem Funkmodule zum Nachrüsten an. Für die Installation dieser Module muss das eigentliche Gerät laut einiger Testberichte nicht immer vom gleichen Hersteller sein.
Wärmemengenzähler mit WLAN Mit dem Einzug der Smart Homes sind mittlerweile gelegentlich auch Wärmemengenzähler mit WLAN-Modul im Angebot. Hiermit erweitert sich die Bandbreite an Vernetzungsmöglichkeiten, indem Sie beispielsweise Ihren Wärmemengenzähler mit einer App verbinden und damit stets einen Zugriff auf die Messwerte haben. Wer Heizkosten durch Verhaltensanpassungen sparen möchte, ist laut einem Wärmemengenzähler-Vergleich mit einem solchen Zusatzmodul oder Einbausatz mit WLAN-Schnittstelle gut versorgt. Häufig genutzt werden Modelle mit WLAN als Wärmemengenzähler für Solaranlagen oder als Wärmemengenzähler für Fußbodenheizung.

Hinweis: Wer über kein Funk- oder WLAN-Modul verfügt, sollte seine Heizung richtig ablesen, damit keine Messfehler entstehen, die mitunter mit höheren Kosten einhergehen. Bei den meisten Displays zeigt der erste angezeigte Wert den aktuellen Verbrauch an, der für eine Abrechnung angegeben werden muss.

Die richtige Größe des Wärmemengenzählers beachten

Für die Auswahl der richtigen Größe eines Wärmemengenzählers ist primär der so genannte Nenndurchfluss entscheidend. Dieser wird beispielsweise mit Hilfe von Werten wie dem Speicherinhalt des Warmwasserspeichers oder der Heizleistung von Monteuren ermittelt. Ein Wärmemengenzähler-Einbauset mit einem Nenndurchfluss von 3,5 eignet sich beispielsweise für ein Mietshaus mit bis zu 26 Wohnungen. Für die Abrechnung kombiniert werden die zentralen Messgeräte mit einem Wärmemengenzähler für Heizkörper, die auch als Heizkostenverteiler bekannt sind. Ebenfalls angepasst werden sollten die Gewinde, die unter anderem in den folgenden Größen erhältlich sind:

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  • 1/4 Zoll
  • 1/2 Zoll
  • 3/4 Zoll
  • 1 Zoll
  • 2 Zoll

Vor- und Nachteile von einem Wärmemengenzähler

  • in Mietwohnungen seit 2013 Pflicht für die exakte Bestimmung des Energieverbrauchs
  • die meisten Modelle verfügen heute über ein Funkmodul ? der jährliche Ablesetermin entfällt
  • bei Geräten mit WLAN-Modul kann der aktuelle Verbrauch immer am Handy oder Tablet ablesen werden
  • gelten als Empfehlung für Fußbodenheizungen und Solaranlagen
  • günstig kaufen können Sie Wärmemengenzähler für Heizung und Warmwasser in diversen Online-Shops
  • Auswahl und Monate werden von einem geschulten Monteur durchgeführt werden
  • die meisten Modelle sind aufgrund der Eichfrist auf eine Nutzungsdauer von nur fünf Jahren ausgelegt

Bei welchen Herstellern Wärmemengenzähler kaufen?

Die Preise für einen Wärmemengenzähler für die Heizung oder den Warmwasserverbrauch beginnen bei toom oder Hornbach zwischen 40 und 50 Euro. Hierbei handelt es sich zumeist um einen einfachen mechanischen Messer, der weder über einen Ultraschallsensor noch über ein Funkmodul verfügt. Sollen all diese Zusätze vorhanden sein, sollten Sie laut einem Preisvergleich aus einem Wärmemengenzähler-Test Anschaffungskosten von mehr als 100 Euro einplanen, wobei der Einbau eines Monteurs hier noch nicht eingerechnet wurde. Kosten sparen lassen sich durch den Kauf über einen Online-Shop mit Versand. Diesen Service bieten nicht nur große Baumärkte wie Bauhaus an, sondern zumeist auch die Hersteller der Wärmemengenzähler-Testsieger selbst.

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Marken, die Messgeräte mit hoher Messgenauigkeit und zusätzlichen Modulen anbieten, sind unter anderem:

  • MESS FUCHS
  • ZENNER
  • Techem
  • ista
  • Allmess
  • SENSOSTAR
  • Wolf
  • Oventrop
  • Lingg&Janke
  • Viessmann
  • Sensus
  • Schütz
  • Buderus

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