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Wärmezähler – für die genaue Ermittlung der verbrauchten Wärmemenge

Wärmezähler Für eine verbrauchsgenaue Berechnung der Wärmemenge in Wohnräumen und zur Aufbereitung von Warmwasser befinden sich in nahezu allen Häusern Wärmezähler. Bei alten Heizsystemen befanden sich früher Verdunstungsröhrchen (Heizkostenverteiler) an jedem einzelnen Heizkörper, anhand derer die verbrauchte Wärmemenge für die Heizkostenabrechnung am Ende des Jahres vom Vermieter abgelesen wurde. Moderne Wärmezähler hingegen befinden sich im Rohrsystem und ermitteln den Verbrauch genauer als die analogen Pendants. Unterschieden werden innerhalb der Heizungstechnik in erster Linie Verbundwärmezähler sowie Kompaktwärmezähler. Erfahren Sie nun mehr über die Funktionsweise von einem Wärmezähler für die Heizung und Warmwasser, wie sich die Modelle voneinander unterscheiden und wo Sie zu fairen Konditionen Wärmezähler kaufen können.

Wärmezähler Test 2022

Wie ist ein Wärmezähler aufgebaut und wann ist der Einbau sinnvoll oder verpflichtend?

Wärmezähler Der Aufbau eines Wärmezählers ist relativ simpel: zwei Fühlern für die Ermittlung der Temperatur beim Vorlauf und Rücklauf des Wassers im Heizsystem, einem Durchflusssensor, der den Volumenstrom im Inneren des Rohrs misst und einem kleinen Rechenwerk, welches anhand der Werte die verbrauchte Energie berechnet.

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Einige Wärmezähler für Heizkörper und die Bereitstellung von Warmwasser können mittels Ultraschalles die Strömungsgeschwindigkeit ermitteln. Hierbei entfällt laut einem Wärmezähler-Test der Volumenstrom für die Datenerfassung des verbauten Rechenwerks.

Laut Gesetz (Heizkostenverordnung) ist der Einbau eines Wärmezählers seit dem Jahr 2013 Pflicht. Dies gilt für alle Häuser, in denen eine verbundene, bzw. zentrale, Heizungsanlage installiert wurde und über mindestens zwei Wohnungen verfügen. Weiter gilt ein Einbau als Empfehlung, wenn:

  • ein Anschluss an das Fernwärmenetz besteht
  • eine Solarthermieanlage vorhanden ist
  • Brauchwasser- und Heizwasserverbrauch separat ermittelt werden sollen
  • sich Gewerbe und Wohnhaus in einem Gebäude befinden
  • keine Heizkostenverteiler angebracht werden können (z.B. für Fußbodenheizung)

Verschiedene Bautypen von Wärmezählern

Grundlegend unterschieden werden Kompaktwärmezähler sowie Verbundwärmezähler. Darüber hinaus erhalten Sie heute Wärmezähler mit Funk sowie Wärmezähler mit WLAN, bei welchen Sie die Daten nicht direkt am Gerät ablesen müssen. Mehr Details zu den einzelnen Bautypen werden Ihnen in der nachstehenden Tabelle zusammengefasst:

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Bauart Details
Kompaktwärmezähler Bei einem Kompaktwärmezähler befinden sich das Rechenwerk und das Durchflusssensor in einem Gehäuse. Bei einem Wärmezähler-Set mit Ultraschall wird der Durchflusssensor entsprechend durch einen Ultraschalldurchflussmesser im Gehäuse ersetzt. Lediglich die beiden Fühler für Warmwasser und Kaltwasser müssen bei einem solchen Wärmezähler für die Heizung von außen an das Rohrsystem angeschlossen werden.
Verbundwärmezähler Bei einem Wärmezähler-Einbauset vom Typ Verbundwärmezähler sind alle drei Bauteile als Verbund angelegt. Das Rechenwerk und der jeweilige Volumenmesser befinden sich hierbei in zwei separaten Gehäusen.
Wärmezähler mit Funk In einem Wärmezähler-Vergleich sind viele Modelle zudem mit einem Funkmodul ausgestattet. Ein solches Funk-Set ermöglicht die Fernübertragung er ermittelten Messwerte. Ein Wärmezähler mit Fernablesung ist laut Erfahrungen vor allem dann sinnvoll, wenn sich der Verbraucher an den Stichtagen nicht im Haus befindet. In einem Wärmezähler-Test findet man diese Bauart zudem häufig in Industrie- und Bürogebäuden.

Hinweis: Bis 2027 soll sich laut einer EU-Richtlinie in jedem Wärmezähler für Heizkörper ein Funkmodul befinden, um dem Verbraucher regelmäßig Informationen zukommen lassen zu können.

Wärmezähler mit WLAN Mit einem zusätzlichen Modul kann ein digitaler Wärmezähler in das WLAN-Netz integriert werden. Voraussetzungen hierfür sind eine Infrarotschnittstelle und ein bis zum Wärmezähler reichender WLAN-Empfang sowie ein Stromanschluss. Ihr genauer Wärmeverbrauch lässt sich mit einem solchen Zusatzteil für den Wärmezähler-Einbausatz direkt vom Smartphone oder Tablet ablesen.

Eichung von Wärmezählern im Abstand von fünf Jahren

Wärmezähler müssen in Deutschland stets geeicht sein. Dies bedeutet, dass die Geräte eine bestimmte Messgenauigkeit für die Ermittlung der Heizkosten aufweisen. Die Abstände einer erneuten Eichung von Wärmezählern sowie Warmwasserzählern beträgt laut Eichgesetz fünf Jahre. Aus diesem Grund werden die Geräte nach diesem Zeitraum ausgetauscht und durch ein neues Wärmezähler-Set mit gültiger Eichung ersetzt.

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Geräte, die älter als fünf Jahre sind, dürfen für die Messungen nicht mehr verwendet werden. Wird das Austauschen der Altgeräte vergessen, gilt dies in Deutschland als Ordnungswidrigkeit, die unter Umständen mit einer Geldstrafe geahndet wird.

Was es bei der Montage zu beachten gilt

Grundsätzlich wird die Montage von einem Wärmezähler-Einbausatz von einem Fachmann empfohlen. Dies gilt insbesondere dann, wenn zum ersten Mal ein Gerät installiert wird. In einer Mietwohnung muss laut einem Wärmezähler-Test der Eigentümer des Gebäudes den Wärmezähler kaufen und einbauen oder einbauen lassen. Entsprechend muss der Vermieter seit dem Jahr 2020 auch darauf, achten dass es sich beim Wechseln um ein Funk-Set handelt oder separat ein Funkmodul in den Zähler integriert wird.

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Die meisten Wärmezähler werden in den Rücklauf des Heizsystems verbaut, gelegentlich auch in den Vorlauf. Wer auf ein Wärmezähler-Einbauset verzichtet und die Bauteile stattdessen einzeln kauft, sollte darauf achten, dass das Rechenwerk und die Sensoren kompatibel sind. Verbaut werden Wärmezähler für die Heizung und die Warmwasseraufbereitung entweder senkrecht oder waagerecht. Die Gewinde und Muttern der Wärmezähler-Testsieger verfügen dabei über verschiedene Größen wie:

  • 1 Zoll
  • 3/4 Zoll
  • 1/2 Zoll
  • 1/4 Zoll

Verfälscht werden können die Messwerte, wenn die Messung hinter einem Bogen oder einem T-Stück erfolgt. Laut einiger Testberichte sollte zudem die Durchflussmenge beachtet und der Volumenstrommesser entsprechend ausgewählt werden und die beiden Fühler ohne Knick an die Rohre verbracht werden.

Hinweis: Gelegentlich erhalten Sie eine bebilderte Anleitung über einen der gängigen Baumärkte wie Hagebaumarkt oder toom sowie auf diversen Internetseiten.

Vor- und Nachteile von einem Wärmezähler

  • ermöglichen die Ermittlung des genauen Energieverbrauchs beim Heizen und der Aufbereitung von Warmwasser
  • Modelle mit Funkmodul ermöglichen eine Fernablesung
  • im Online-Shop (auch von Hornbach, OBI und Co.) können Sie Wärmezähler-Testsieger günstig kaufen
  • mit einem zusätzlichen Modul können die Messwerte auf das Smartphone oder Tablet übertragen werden
  • vor allem ein erster Einbau sollte von einem Fachmann erfolgen
  • die Eichfrist beträgt fünf Jahre

Wie viel kostet ein Wärmezähler und welche Hersteller haben gute Geräte im Angebot?

Einen Einbausatz für Wärmezähler mit allen notwendigen Bauteilen inklusive Funk-Modul erhalten Sie bereits für einen Preis von zwischen 40 und 60 Euro. Etwas hochwertigere Geräte kosten im Preisvergleich zwischen 100 und 200 Euro. Geeicht, also mit einer bestimmten Messgenauigkeit ausgestattet, sind allerdings sowohl die günstigeren als auch die teureren Modelle. Wem es lediglich auf die Messgenauigkeit ankommt, der kann mit einem günstigeren Gerät also durchaus Kosten sparen. Erhältlich sind Geräte sowohl direkt beim Hersteller, den Sie zugleich für den Einbau beauftragen können als auch über verschiedene Online-Shops für Heizungstechnik, größere Verkaufsplattformen sowie per Versand über den Internethandel von einem Baumarkt wie Bauhaus oder OBI.

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In einem Wärmezähler-Vergleich hatten unter anderem folgende Hersteller sehr gute Wärmezähler mit umfassendem Funktionsumfang in ihrem Angebot:

  • Elster
  • Sensus
  • Techem
  • Allmess
  • Wolf
  • ISTA
  • Schütz
  • Resol
  • Zelsius
  • Mess-Fuchs
  • Zenner
  • Rossweiner
  • VoluMess
  • Viessmann
  • evenes

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Wärmezähler – für die genaue Ermittlung der verbrauchten Wärmemenge
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