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Elektroheizungen – für das Beheizen der Wohnung mit elektrischem Strom

ElektroheizungenWirken sich die niedrigen Temperaturen draußen auf die im Inneren des Hauses aus, erwärmen wir unsere Wohnungen, indem wir heizen. In der Mehrheit funktioniert die Heizung mit Gas oder Öl. Doch was geschieht, wenn es in einem Zimmer keine Heizungsanlage gibt? Zum Nachrüsten in einem Altbau, in dem Sie keine neuen Heizungsrohre verlegen wollen, empfehlen sich elektrische Heizungen wie Konvektoren. Diese nutzen Strom aus der Steckdose als Energiequelle. In einem Neubau kommt eine Wärmepumpe als Elektroheizung infrage. Weitere Alternativen sind Infrarotheizungen oder Nachtspeicherheizungen. Bevor Sie Elektroheizungen kaufen, informieren Sie sich über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Typen. Dabei hilft Ihnen ein unabhängiger Elektroheizung Test .

Elektroheizung Test 2022

Was ist eine Elektroheizung?

ElektroheizungenEine Heizung mit Strom funktioniert nach einem einfachen Prinzip. Sie erzeugt mit elektrischer Energie Heizwärme für große und kleine Räume. Zu den Elektroheizungen gehören unterschiedliche Arten:

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  • Elektroöfen
  • Konvektoren
  • Radiatoren
  • Infrarotheizungen
  • Natursteinheizungen
  • Nachtspeicherheizungen
  • Wärmepumpen

Bei den Geräten durchfließt die elektrische Energie einen Leiter. Dieser bildet den Heizwiderstand und erwärmt sich dadurch. Anschließend gibt er diese Wärme ab. Sie gelangt mit einem Gebläse in die Raumluft. Alternativ sammelt sie sich in:

  • Öl
  • Natursteinen
  • Schamott- und Keramikmaterialien

Diese geben sie anschließend an ihre Umgebung ab. Nach der Art, wie das vonstattengeht, unterscheiden sich zwei Varianten:

Strom-Direktheizung Strom-Speicherheizung
Wie alle Elektroheizungen funktioniert diese Heizung mit Strom. Diesen wandelt sie direkt in Wärme um. Ein Zwischenspeicher existiert nicht. Zu den Modellen gehören Konvektoren und Radiatoren, die äußerlich den klassischen Heizkörpern gleichen. Sie können fest verbaut sein. Alternativ funktionieren sie als Heizung elektrisch und mobil. In ihrem Inneren befindet sich Öl, das nach dem Tauchsiederprinzip elektrisch erhitzt wird. Andere Elektroheizungen funktionieren mit einem integrierten Heizleiter. Dieser gibt die Wärme an Natursteine oder Schamottsteine ab. Diese wiederrum geben sie als Strahlungswärme in den Raum. Anders als die Direktheizung funktioniert diese Elektroheizung mit einem Wärmespeicher. Das genutzte Speichermedium – meist handelt es sich um Keramik – heizt sich mithilfe des Heizdrahtes in der Nacht auf. Tagsüber wird die gespeicherte Wärme nach und nach an die Raumluft abgegeben. Aufgrund des Funktionsprinzips ist die Elektroheizung mit Wärmespeicher auch als Nachtspeicherheizung bekannt.

Tipp: Funktioniert eine Heizung elektrisch mit Infrarot, erwärmt sie statt der Umgebungsluft feste Körper. Dadurch brauchen Infrarot- oder Wärmewellenheizungen weniger Energie als der klassische Konvektor. Die Elektroheizung mit Infrarot zählt wie dieser zu den Direktheizungen. Welche weiteren Vorzüge sie bietet, schauen Sie sich in einem Elektroheizungen-Vergleich an.

Elektrische Heizungen: Eine kurze Übersicht über die Sonderformen

Neben den bereits vorgestellten Varianten können Sie einfachere Formen der Elektroheizungen kaufen. Dazu gehören die Heizstrahler und Heizlüfter. Erstgenannter funktioniert wie die Elektroheizung mit Infrarot. Diese wärmt Gegenstände und Lebewesen an, die sich im Zimmer befinden.

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Dagegen ähnelt die Funktionsweise des Heizlüfters derjenigen eines Haartrockners. Ein Ventilator leitet kühle Raumluft in den Heizkörper und über das dort befindliche Heizelement. Die Luft wärmt sich auf und gelangt im Anschluss wieder nach außen. Vorwiegend für kleine Räume wie das Badezimmer kommt diese Art Elektroheizung infrage. Ebenso taugt sie für eine punktuelle Erwärmung – etwa, wenn Sie im Kinderzimmer den Bereich um das Babybett aufwärmen wollen.

Schauen Sie sich einen Elektroheizung Test an, finden Sie in diesem auch Sonderformen wie die elektrische Fußbodenheizung oder die Handtuchheizung. Letztere beschreibt eine kleine Elektroheizung für das Badezimmer, auf der Sie Ihre Handtücher trocknen oder anwärmen.

Heizung elektrisch und energiesparend kaufen – Worauf achten Sie?

Soll Ihre Heizung elektrisch und sparsam sein, stehen folgende Kaufkriterien im Mittelpunkt:

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  • Heizleistung
  • Mobilität

Bei einer Elektroheizung entscheiden zwei Werte über die Leistung:

  • der Widerstandswert des Heizleiters
  • der Stromdurchfluss

Ersterer variiert abhängig von Werkstoff, Länge und Durchmesser des Heizleiters. Der Stromdurchfluss hängt von der angelegten Spannung ab. Diese sollte, wenn die Heizung elektrisch ist, im Test nicht so hoch sein, dass der Heizleiter schmilzt.

Ebenso spielt beim Kauf der Elektroheizung die Flexibilität eine wichtige Rolle. Eine Elektroheizung mit Wandmontage verbleibt dort, wo Sie sie anschrauben. Soll Ihre Heizung elektrisch an der Wand funktionieren, kommen Flächenheizungen oder eine Infrarotheizung infrage. Legen Sie auf Mobilität Wert, entscheiden Sie sich für eine Elektroheizung mit Rollen. Diese platzieren Sie nach Bedarf im Zimmer. Um sie mit Strom zu versorgen, stellen Sie die Elektroheizung bei einer Steckdose auf.

Achten Sie vor dem Kauf darauf, wie Sie die elektrische Heizung steuern. Bei modernen Geräten funktioniert dies schnell über ein Thermostat. Vorteilhaft sind Elektroheizungen, die Sie nach Ihrem Wärmebedarf entsprechend einstellen können.

Durch Recherche ermitteln Sie einen Hersteller, dessen Heizung elektrisch im Test dauerhaft gut arbeitet. Produkte Ihres Favoriten finden Sie etwa im Onlineshop von:

  • Klarstein
  • BOSCH
  • Trotec
  • KESSER
  • AEG

Modellabhängig eignet sich die von Ihnen gewählte Elektroheizung für die Wandmontage oder zum Aufstellen. Testberichte unterstützen Sie bei der Kaufentscheidung.

Welche Vor- und Nachteile erwarten Sie bei Elektroheizungen?

Ist Ihr Favorit eine Heizung, die elektrisch im Test ihre Vor- und Nachteile unter Beweis stellte? Dieser Überblick zeigt Ihnen die Vor- und Nachteile dieser Heizungsart auf einen Blick:

  • geringe Investitionskosten – Elektroheizung erfordert nur eine Steckdose
  • unkomplizierte Installation – nachträglicher Einbau möglich
  • keine Wartungskosten – pflegeleicht und langlebig
  • niedriger Wirkungsgrad – Gesamtwirkungsgrad von nur etwa 50 Prozent
  • hohe Betriebskosten

Bevor Sie sich für eine Heizung mit Strom entscheiden, wägen Sie die Vorzüge und Nachteile dieser Variante gegeneinander ab.

Wie finden Sie gute Elektroheizungen zum kleinen Preis?

Bei der Suche nach Ihrem Elektroheizungen-Testsieger, spielen neben Qualität und Leistung die Preise eine wichtige Rolle. Verschaffen Sie sich zunächst eine grobe Übersicht über das gesamte Angebot. Schauen Sie sich dafür einen aktuellen Elektroheizungen-Vergleich an. Dieser stellt Ihnen klassische Modelle sowie Elektroheizung-Neuheiten vor.

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Anschließend entscheiden Sie, welche Elektroheizung als Zentralheizung oder Zusatzheizung für Ihr Bad, Wohnzimmer oder die gesamte Wohnung infrage kommt. Ein Preisvergleich, bei dem Sie die Kosten für den Versand berücksichtigen, hilft Ihnen, Ihr Wunschprodukt günstig zu kaufen.

Tipp: Wie Erfahrungen zahlreicher Käufer zeigen, ist der Anschaffungspreis ein wichtiges Auswahlkriterium. Die besten Elektroheizungen sind selten günstig in der Anschaffung, liegen aber in den Folgekosten niedrig. Soll Ihre Elektroheizung sparsam sein, liegt das Hauptaugenmerk daher auf der Energieeffizienz. Ihr Elektroheizungen-Testsieger ist daher ein Modell mit hoher Leistung und niedrigem Stromverbrauch.

Woran erkennen Sie, dass eine Elektroheizung sparsam ist?

Ist Ihre Elektroheizung modern, funktioniert sie sparsamer als ältere Modelle. Wie sie im Vergleich zu aktuellen „Mitbewerbern“ aussieht, verrät Ihnen die Elektroheizung im Test . Soll Ihre Heizung elektrisch und energiesparend sein, werfen Sie einen Blick auf Ihre Raumnutzung. Benötigen Sie in einem Zimmer schnell Wärme, ist die Direktheizung eine Empfehlung. Diese gibt die Wärme schnell und direkt an die Raumluft ab.

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Allerdings kühlt diese auch wieder zeitnah aus. Damit das Zimmer gleichbleibend warm bleibt, müsste die Elektroheizung im Dauerbetrieb laufen. Dadurch schießen die Energiekosten in die Höhe. In stark frequentierten Räumen ergibt eine Elektroheizung mit Wärmespeicher mehr Sinn.

Tipp: In einem Einfamilienhaus oder Mehrfamilienhaus birgt eine elektrische Fußbodenheizung einen hohen Komfort. Wählen Sie jedoch für das gesamte Haus die Elektroheizung statt Gas, hängen die Heizkosten stark von der Heizungsart und Ihrem Heizverhalten ab.

Einfache Tipps, mit denen Sie Heizkosten sparen

Ist Ihre elektrische Heizung energiesparend, haben Sie den ersten Schritt auf dem Weg zu einem niedrigeren Verbrauch getan. Reicht Ihnen das nicht, halten Sie sich an diese Tipps zum Heizen:

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  • Stellen Sie Ihr Heizungsthermostat richtig ein.
  • Passen Sie die Heiztemperatur der Raumgröße an.
  • Regeln Sie die Raumtemperatur herunter, wenn Sie ein Zimmer längere Zeit verlassen.
  • Stellen Sie keine Möbel vor den Heizkörper.
  • Benutzen Sie eine Elektroheizung mit Zeitschaltuhr.

Das Zubehör für die elektrischen Heizungen – Thermostat oder Zeitschaltuhr – erhalten Sie online im Baumarkt. Schauen Sie sich das Angebot bei diesen Anbietern an:

  • OBI
  • toom
  • BAUHAUS
  • hagebaumarkt
  • HORNBACH

Tipp: Nutzen Sie die Elektroheizung als Zentralheizung, entstehen hohe Energiekosten. Wirtschaftlicher sind die Modelle als Zusatzheizquelle. Beispielsweise nutzen Sie die Elektroheizung für das Badezimmer, den Hobbyraum oder den Keller. Sparsam heizen Sie, wenn Sie Ihre Elektroheizung mit einer Solar-Anlage kombinieren.

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